Lautlos übersetzten Andrea Schweda und Tobias Breitenstein die langsam und mit einigen Pausen gesprochenen Worte der beiden Priester sowie die Liedtexte des Gemeindechores. So war es möglich, dass gleichzeitig die Hörenden und die Hörgeschädigten dem Inhalt folgen konnten.
Priester Cornell Stübing beleuchtete zuerst den Bibeltext. Gott hatte Maria auserwählt, einen Sohn zu gebären. Wir glauben, dass sie den Welterlöser geboren hat. Gott muss seine Wunder nicht begründen oder erklären. Er möchte, dass wir daran glauben. Damals sahen die Menschen, was Jesus an Wundern getan hat und trotzdem haben es nicht alle geglaubt. Wir glauben an die Allmacht Gottes und vertrauen, dass er in jeder Lebenssituation hilft.
Wir wollen das Vertrauen zu Gott stärken. Er hat uns den Heiligen Geist gegeben, der das Evangelium erweckt. Das Apostelamt verkündigt uns die Wiederkunft Christi. Das ist Teil unseres Glaubens und verträgt sich manchmal nicht mit dem menschlichen Denken. Wenn wir heute an diese Wunder glauben können, macht uns das reich.
Das anschließende Zwischenlied „Macht hoch die Tür“ wurde von allen Anwesenden gemeinsam gebärdet. Priester F. Richter erinnerte dann in seiner Zugabe an das Lied „Gib mir Kraft für einen Tag! Herr, ich bitte dich nur für diesen.“ Wir können unser Vertrauen in Gott setzen, nicht nur in Freude, sondern auch in Sorge und Krankheit. Der Glaube bleibt trotzdem und Gott wird immer bei uns sein.
Nach dem Gottesdienst gab es für die angereisten Geschwister, Freunde und Betreuer eine Weihnachtsfeier. Bei einem gemeinsamen Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen wurde Gemeinschaft gepflegt. Durch verschiedene Spiele wie Pantomime oder Märchenraten verging die Zeit recht schnell. Zum Abschluss der Weihnachtsfeier erhielt jeder ein kleines Weihnachtsgeschenk. Die Freude und Dankbarkeit bei den Teilnehmern war förmlich greifbar.
Ein herzliches Dankeschön an die Geschwister der Gemeinde für alle Vorbereitungen, die liebevolle Bewirtung und jede Liebestat. Die hörgeschädigten Geschwister hatten als Ausdruck ihrer Dankbarkeit ebenfalls kleine Geschenke mitgebracht. Diese wurden am darauffolgenden Sonntag bei einem Brunch nach dem Gottesdienst an die Bad Dübener verteilt.
Neuapostolische Kirche